Der TagKrankenkassen schließen Einrichtung der E-Patientenakten ab
Die gesetzlichen Krankenkassen haben die Einrichtung der neuen elektronischen Patientenakten (ePA) abgeschlossen. Die Kassen haben bis Mittwoch insgesamt 70.463.456 solcher Akten angelegt, erklärt der GKV-Spitzenverband. "Jetzt sind praktisch alle gesetzlich Versicherten mit ihrer persönlichen elektronischen Patientenakte ausgestattet", erklärt Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes.
Ausgenommen seien nur jene Versicherten, die Widerspruch eingelegt hätten, "denn dann wird keine ePA eingerichtet", fügt Pfeiffer hinzu. Sie bezeichnete die ePA als "Riesenschritt auf dem Weg zur Digitalisierung des Gesundheitswesens und eine große Chance, die Versorgung der Menschen nachhaltig zu verbessern".
In der ePA sollen Diagnosen, Arztbriefe, eingenommene Medikamente und sonstige Gesundheitsdaten zentral erfasst werden. Für die rund 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland wird sie seit Mitte Januar automatisch angelegt. Versicherte können bei ihren Kassen auch nachträglich widersprechen - dann wird die Akte mit allen Daten gelöscht.