Der Tag"Legida" marschiert nicht mehr
Der Pegida-Ableger "Legida" wird keine Großdemonstrationen mehr veranstalten. Das sagten die Organisatoren Arndt Hohenstädter und Stephane Simone der "Leipziger Volkszeitung". Grund: Man könne nicht genügend Menschen mobilisieren.
Stattdessen seien kleinere Veranstaltungen denkbar, etwa Kabarett-Abende. Politisch wolle "Legida" künftig an einem Sachsen-weiten Bürgerforum arbeiten, in dem sich auch andere Initiativen organisieren können.
Fast auf den Tag genau zwei Jahre lang fand die fremdenfeindliche Demonstration in Leipzig regelmäßig statt.
Nach dem angekündigten Rückzug reagieren Gegendemonstranten mit Erleichterung. Legida in Leipzig stehe "im Abseits", die "deutliche Ausrichtung auf neonazistische Strukturen" habe sich als "fatal für Legida erwiesen", erklärte das Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz".