Der TagLernen aus der Hitzewelle?
"The Guardian" fragt ihre Leser: "Könnte die gefährliche Hitze dazu beitragen, den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken? Portugal und Spanien verzeichneten Rekordwerte mit Temperaturen über 46 Grad. Diese Woche kommen Wissenschaftler zu einer Konferenz in Exeter zusammen, um über Klimakipppunkte zu diskutieren. Im Allgemeinen bezieht sich dieser Begriff auf das Überschreiten gefährlicher Grenzen – wie beispielsweise geschmolzene Eisschilde –, nach denen eine Katastrophe nur noch schwer zu verhindern ist. (...)
Europäische Regierungen sollten es nicht dabei belassen, Menschen zu unterstützen, mit der Hitze fertig zu werden, und verschiedene Anpassungsmaßnahmen (etwa im Bauwesen und in der Stadtplanung) zu fördern. Sie sollten die aktuelle Lage auch nutzen, um daran zu erinnern, wie viel auf dem Spiel steht, und die Wichtigkeit ehrgeiziger, aber erreichbarer Klimaziele betonen. (...)
Aber die Angst, die durch das Erkennen der Risiken entsteht, kann auch positiv genutzt werden: Die Hitzewelle könnte nicht nur als ein Problem betrachtet werden, das es zu bewältigen gilt, sondern auch als eine lehrreiche Erfahrung – wenn die Öffentlichkeit empfänglicher für die dringende Notwendigkeit von Veränderungen wird."