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Der Tag"Letzte Generation" mit Presslufthämmern vor Bundesverkehrsministerium

04.01.2023, 09:35 Uhr

Die "Letzte Generation" sperrte am Morgen die Straße vor dem Bundesverkehrsministerium mit Zäunen und Flatterband ab und versuchte, sie im Anschluss mit Presslufthämmern aufzubrechen. "Sie stoppten den Verkehrsfluss und damit den lebensbedrohlichen Alltagstrott. Denn die Straße in die Klimahölle ist mit Volker Wissing frisch geteert. Über den Bauarbeiten vor dem Verkehrsministerium prangt ein Banner mit der Aufschrift: "2022 war erst der Anfang". So heißt es in der Pressemitteilung der Aktivisten.

Zeitgleich mit dem Protest vor dem Ministerium blockieren Unterstützerinnen und Unterstützer der "Letzten Generation" heute zwei weitere Straßen in Berlin. Dazu Carla Rochel, Sprecherin der "Letzten Generation": "Wälder brannten, Flüsse versiegten, Menschen verloren ihre Heimat, ein Hitzerekord jagte den nächsten - aber 2022 war erst der Anfang der Katastrophen. Der aktuelle politische Kurs führt uns mit Vollgas in die Klimahölle. All die Freiheiten, für die Verkehrsminister Wissing und seine Parteifreunde sich so leidenschaftlich aussprechen, werden wir unwiderruflich verlieren, wenn Städte reihenweise unbewohnbar werden, Nahrungsmittel zur Neige gehen und unsere Wirtschaft komplett zusammenbricht."

Kai Arne Springorum aus den Reihen der "Letzten Generation" dazu: "Während wir über Duschzeiten reden und darüber, wer wie viel Auto fährt, jagen fossile Reiche im Privatjet über unsere Köpfe hinweg, sabotieren jede Debatte um die Energiewende und zerstören somit unsere Demokratie. Sie haben uns auf dem Weg in den flammenden Abgrund schon so weit vorangetrieben, dass uns der Rauch in die Nase sticht. Es ist höchste Zeit, diesen tödlichen Pfad ein für alle Mal zu zertrümmern."

Quelle: ntv.de