Der TagLukaschenko will Demonstranten die Hände abhacken
Sonntags zieht er gerne seine Kampfmontur an und läuft mit einem Maschinengewehr vor seinem Palast herum. Jetzt spricht der belarussische Diktator offen über seine Gewaltfantasien.
"Wir werden keine Gefangenen machen", sagte Alexander Lukaschenko bei einem Treffen mit führenden Vertretern der Sicherheitskräfte mit Blick auf die seit Monaten anhaltenden friedlichen Proteste. "Wenn jemand einen Beamten berührt, sollte er anschließend mindestens seine Hände verlieren."
"Wir werden nicht den Rückzug antreten", betonte Lukaschenko. Das gelte auch für ihn persönlich. "Der Präsident ist niemals irgendwohin geflohen und plant das auch nicht", sagte er mit Blick auf die Rücktrittsforderungen der Opposition, die für Sonntag zu neuen Protesten aufgerufen hat.