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Der TagLuke Mockridge äußert sich erstmals nach Vorwurf der versuchten Vergewaltigung

22.08.2021, 11:25 Uhr

Comedian Luke Mockridge hat in einem Video, das er auf Instagram postete, öffentlich Stellung bezogen zu dem laut ihm inzwischen juristisch widerlegten Vorwurf der "versuchten Vergewaltigung" seiner Ex-Freundin. Außerdem erzählt Mockridge, wie die Welle des Hasses ihn überrollte, und gibt bekannt, dass er bis Ende des Jahres beruflich pausieren wird. "Ich möchte mich im Stillen sammeln, ich möchte wieder zu mir finden und möchte mich wieder gut finden, um dann irgendwann mal wieder so auf der Bühne zu stehen, wie ihr das von mir kennt. Und deswegen gibt es für dieses Jahr keine Shows. Wir sehen uns im nächsten Jahr", sagt der Comedian in dem achtminütigen Video.

  • Der 32-Jährige räumt zudem ein, dass er sich wahrscheinlich früher hätte äußern und anders verhalten müssen, aber dass es nicht gegangen sei. "Ich konnte diese Welle des Hasses gar nicht einordnen. Ich kenne das nicht. Ich bin Comedian, ich stehe für fröhliche Sachen", erklärt er weiter.

  • Dann fasst Luke Mockridge die Geschehnisse, die zu dieser Hasswelle geführt hatten, aus seiner Sicht und mit seinen Worten zusammen: "Ich habe vor drei Jahren meine damalige Beziehung beendet. Wir hatten eine ziemlich emotionale Trennung und es war für uns beide schwer, loszulassen von dieser Beziehung."

  • Mockridge weiter: "Umso überraschender war es dann, als ich Monate danach, wirklich wie aus dem Nichts eine Anzeige bei mir im Briefkasten hatte von ihren Anwälten und von ihr, in der es darum ging, dass es eine Nacht innerhalb unserer Beziehung gegeben haben soll, wo ich Sex wollte, aber sie nicht, wo es dann auch nicht zum Sex kam, aber es sich für sie rückwirkend nach all diesen Monaten angefühlt haben soll wie eine versuchte Vergewaltigung", so Mockridge. "Das war unfassbar, sowas zu lesen, weil es sich einfach nicht deckt, mit dem, was wir zu der Zeit erlebt haben. [...] Innerhalb dieser Zeit, kurz vor der Trennung war vielleicht nicht alles gut, aber weit weg von dem, was sie da beschreibt", sagt er.

  • Die Vorwürfe seien staatsanwaltlich geprüft worden mit dem Ergebnis, "dass hier einfach kein Tatverdacht vorliegt", so Mockridge.

Quelle: ntv.de