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Der TagManagerin zu Erpressungsversuch: Familie Schumacher ist vorsichtiger geworden

21.11.2025, 20:08 Uhr

Der gescheiterte Erpressungsversuch hat bei der Familie von Michael Schumacher Spuren hinterlassen. Davon berichtet Schumacher-Managerin Sabine Kehm als Zeugin vor dem Wuppertaler Landgericht. Dort läuft das Berufungsverfahren zu dem Fall. "Der Vertrauensbruch hat dazu geführt, dass die Familie den Leuten, die für sie arbeiten, mit mehr Abstand gegenübertritt, dass sie vorsichtiger ist", sagt Kehm.

  • Die Familie sollte an die Erpresser 15 Millionen Euro zahlen. Sonst werde man private Fotos und Videos von Michael Schumacher im Darknet veröffentlichen, wurde gedroht.

  • Seit dem fatalen Skiunfall im Jahr 2013 sind keine neuen Fotos des mehrfachen Formel -1-Weltmeisters an die Öffentlichkeit gelangt.

  • In erster Instanz wurden drei Männer verurteilt, darunter ist ein ehemaliger Sicherheitsmitarbeiter der Familie. Er und der Sohn des Hauptangeklagten erhielten Bewährungsstrafen, während der mehrfach vorbestrafte Hauptangeklagte zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Beide Seiten gingen in Revision. Rechtskräftig ist nur das Urteil gegen den Sohn - sechs Monate auf Bewährung wegen Beihilfe.

Quelle: ntv.de