Der Tag

Der TagMann ersticht bei Kampf zweier Hunde gegnerisches Tier

14.08.2020, 08:47 Uhr
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Der Zwergspitz wurde bei dem Kampf nur leicht verletzt. (Foto: picture alliance / Ina Fassbende)

Als Hundebesitzerin bestürzt mich der Ausgang dieser Geschichte: Weil sein Hund auf einer Hundewiese mit dem Vierbeiner einer Frau kämpfte, hat ein 57-Jähriger im nordrhein-westfälischen Witten das gegnerische Tier mit einem Messer erstochen. Der Zwergspitzmischling des Mannes geriet laut Polizei mit dem Boxermischling einer 32-Jährigen in einen Kampf. Zunächst versuchte der Besitzer wohl, beide Tiere mit einfacher körperlicher Gewalt zu trennen. Als ihm das nicht gelang, stach er mit einem Messer zwei- bis dreimal auf den Hund der Frau ein. Der ließ schwer verletzt von dem kleineren Hund ab und musste mit einem Rettungswagen für Tiere zu einer nahen Tierarztpraxis gebracht werden. Dort erlag er trotz einer sofortigen Notoperation seinen Verletzungen. Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstattet.

Update 12.38 Uhr: Die Hundehalterin habe nach der Tötung ihres Hundes Anzeige gegen den Mann erstattet. Laut Polizei stehe er unter Verdacht, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. Auch habe er vermutlich das Messer nicht bei sich haben dürfen, weshalb Verdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz bestehe. Der Zwergspitzmischling, ebenso wie sein Besitzer, haben leichte Verletzungen davongestragen.

Quelle: ntv.de