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Der TagMann in Südchina überlebt tagelang auf offenem Meer

10.06.2026, 11:40 Uhr

Ein Mann in Südchina hat nach einem Sturz ins Meer tagelang auf hoher See überlebt, bis Fischer ihn lebend aus dem Wasser zogen. Qin Jianping sei am 27. Mai bei stürmischem Wetter während eines nächtlichen Spaziergangs an der Promenade in Haikou auf Chinas beliebter Urlaubsinsel Hainan ausgerutscht und ins Meer gefallen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Aufnahmen von Überwachungskameras der Polizei bestätigten demnach den Vorfall. Die Strömung zog den Mann auf das Meer hinaus, wo er nach eigenen Angaben vergeblich versuchte, dagegen anzuschwimmen. "Ich bin zuvor noch nie im Meer geschwommen", sagt der 39-Jährige einem Reporter im Krankenhaus.

Sein Mobiltelefon ging verloren, sodass er keine Hilfe rufen konnte. Um Energie zu sparen, ließ er sich treiben und entledigte sich seiner Kleidung und seines Schmucks. Nach mehr als 40 Stunden erreichte er eine Boje, auf der er sich erholte, bis ihn eine Welle wieder ins Meer zurückstieß, wie Xinhua am vergangenen Wochenende berichtet. Am 31. Mai, dem fünften Tag seiner Odyssee, erreichte er eine weitere Boje, an der er sich vor lauter Erschöpfung nur noch festklammern statt hinaufziehen konnte. Um seinen Hunger zu stillen, aß er nach eigenen Worten Dutzende kleine Krebse roh, die er an der Boje fand. Seinen Durst bekämpfte er laut Xinhua mit salzigem Meerwasser und eigenem Urin.

Quelle: ntv.de