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Der TagMauritianer kämpfen mit Haaren gegen Ölpest

11.08.2020, 10:46 Uhr

Mauritius ist wegen weißer Strände und grün-blauer Gewässer weltweit als Urlaubsparadies bekannt. Doch diese Idylle ist massiv bedroht. Grund ist ein Ende Juli vor der Küste havarierter Frachter, der seit vergangener Woche tonnenweise Öl verliert.

Die Behörden sind auf das Unglück nur unzureichend vorbereitet. Deshalb versuchen Einheimische nun mit unkonventionellen Methoden eine große Umweltkatastrophe zu verhindern. Mit Zuckerrohrblättern und Haaren füllen die Inselbewohner Nylonplanen, die als Wassersperren genutzt werden. Denn Haare haben die Eigenschaft, Öl zu binden. Bereits in den vergangenen Tagen wurden auf der Insel Aktionen veranstaltet, um Haare der Einwohner zu sammeln.

Quelle: ntv.de