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Der Tag Mehr als 2000 Migranten erreichen Kanaren

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Mit dem Holzboot über den Atlantik: Migranten am Strand von Gran Canaria am 21. Oktober.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln im Atlantik vor Westafrika sind von Samstag bis Montagmorgen 2206 Migranten in insgesamt 58 offenen Holzbooten angekommen. So viele Menschen aus afrikanischen Ländern wurden zuletzt während der Flüchtlingskrise registriert, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press. Zu den Kanaren gehören die auch bei Touristen beliebten Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro sowie sechs weitere Eilande. Die meisten der Menschen, die ihre afrikanische Heimat wegen Armut, Gewalt und den Folgen der Corona-Pandemie verlassen, kamen zur Registrierung auf die Mole der Hafenstadt Areguineguín im Südwesten von Gran Canaria. Dort würden sich etwa 1800 Menschen unter offenem Himmel auf engstem Raum drängen, schrieb Europa Press weiter.

  • Seit Januar stieg die Anzahl der Migranten, die die Inselgruppe über das Meer erreichten, auf etwa 13.700. Das waren etwa sechsmal so viele wie im gesamten Vorjahr.
  • Viele werden nach der Registrierung in Hotels untergebracht, die wegen der Corona-Krise leer stehen.
  • Die Kanareninseln liegen im Atlantik nur etwa 100 Kilometer westlich der Küste Westafrikas. Gerade die etwas größeren Boote stechen jedoch bis zu 1.600 Kilometer entfernt in Senegal in See. Der offene Atlantik ist für die meist nur mit Außenbordmotoren angetriebenen Boote sehr gefährlich.

Quelle: ntv.de

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