Der TagMeloni und Trump führen "klärendes Gespräch"
Ein Trikot wird sie ihm sicherlich nicht geschenkt haben, schließlich hat sich Italien nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert (im Gegensatz zu Deutschland). Ob und was Giorgia Meloni dem kürzlich 80 Jahre alt gewordenen Donald Trump geschenkt hat, ist noch nicht überliefert. Klar ist aber, dass sich die Ministerpräsidentin und der US-Präsident am Rande des G7-Gipfels in Évian um Beschwichtigung bemüht haben. Zwischen den beiden habe es am Montagabend ein "klärendes Gespräch" gegeben, hieß es aus Rom. Genaue Details zu Gesprächsinhalten gibt es bislang nicht. Bekannt ist nur, dass die beiden sich nicht über spezifische Streitpunkte unterhalten haben sollen. Meloni habe die "Einheit des Westens" bekräftigt, die "in dieser Zeit großer internationaler Krisen absolut notwendig" sei, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Dies sei "von beiden Seiten" bekräftigt worden.
Das Verhältnis zwischen Meloni und Trump hatte zuletzt deutlich gelitten. Der US-Präsident hatte die italienische Regierungschefin öffentlich scharf kritisiert, nachdem sie seine verbalen Angriffe auf Papst Leo XIV. als "inakzeptabel" bezeichnet hatte. Auf Meloni angesprochen sagte er damals: "Ich bin schockiert über sie. Ich dachte, sie hätte Mut. Ich habe mich geirrt." Die rechte Politikerin präsentierte sich zuvor lange Zeit als Brückenbauerin zwischen Europa und den USA. Als einzige europäische Regierungschefin nahm sie an Trumps Amtseinführung in Washington teil. Oftmals wurde sie sogar wegen ihrer guten Kontakte zu dem Republikaner "Trump-Flüsterin" genannt.