Der Tag"Menschen in die Irre geführt" - Einstige Trump-Unterstützung "quält" Tucker Carlson
Tucker Carlson, der während des Präsidentschaftswahlkampfs 2024 oft an Donald J. Trumps Seite stand, zeigt sich nun reumütig über diese Unterstützung. Er sagt laut "New York Times", er werde noch lange von seiner Rolle "gequält" werden, mit der er Trump bei der Rückkehr ins Weiße Haus geholfen habe.
"Es reicht nicht aus zu sagen: 'Nun, ich habe meine Meinung geändert' - oder so: 'Oh, das ist schlimm, ich steige aus'", sagte Carlson in einer am Montag veröffentlichten Folge seines Podcasts. "Es ist ein Moment, in dem wir mit unserem eigenen Gewissen ringen müssen", sagte Carlson im Podcast im Gespräch mit seinem Bruder Buckley, einem ehemaligen Redenschreiber von Trump.
"Das wird uns noch lange quälen. Mich jedenfalls. Und ich möchte sagen, dass es mir leidtut, die Menschen in die Irre geführt zu haben." Besonders entsetzt zeigte er sich über eine Drohung, die Trump am Ostersonntag in den sozialen Medien gegen den Iran aussprach: Das Land werde "in der Hölle leben", wenn es die Straße von Hormus nicht öffne - jene wichtige Schifffahrtsroute, die während des Krieges blockiert wurde. Nach diesem Beitrag forderte Carlson die Mitarbeiter des Weißen Hauses auf, sich gegen den Präsidenten zu stellen, und bezeichnete Trumps Verhalten als "bösartig".