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Der TagMigranten fragen Merz, ob sie noch willkommen sind

19.02.2025, 16:26 Uhr

Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz ist angesichts der Debatten über Gewalttaten und die Asylpolitik Sorgen von Menschen mit Migrationsgeschichte entgegengetreten. "Meine Partei, die CDU, ist ein offenes Haus für alle, denen ihr Glaube, ihre Familie, denen Anstand und Höflichkeit am Herzen liegen", sagte er in einem auf der Plattform Instagram veröffentlichten Video. "Es geht um Wertschätzung für selbst erarbeiteten Wohlstand und um gute Nachbarschaft zu anderen." Der CDU-Chef betonte: "Egal, wo sie herkommen, sie sind alle ein wichtiger Teil unseres Landes."

Nach einem gemeinsamen Beschluss mit der fremdenfeindlichen AfD im Bundestag zum Thema Migration hatten viele Merz zuletzt deutlich anders wahrgenommen. Der CDU-Chef berichtete, dass ihn Menschen mit Migrationsgeschichte nach den Schlagzeilen der vergangenen Wochen angesprochen hätten und fragten, ob sie noch willkommen seien - etwa eine Krankenschwester, deren Eltern aus der Türkei eingewandert seien und die Nordrhein-Westfalen mit aufgebaut hätten. Es dürfe nicht sein, dass solche Menschen sich fürchten müssten, sagte Merz.

Quelle: ntv.de