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Der TagMoskau macht sich Sorgen um Skripals Haustiere

04.04.2018, 20:02 Uhr
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Skripal soll Katzen und Meerschweinchen gehalten haben. Wo sind sie jetzt? (Foto: imago/Eibner)

Die diplomatische Krise zwischen Moskau und London wegen des Giftanschlags auf den Ex-Spion Sergej Skripal hat einen bizarren Aspekt zu Tage gebracht.

  • Das russische Außenministerium beschwerte sich darüber, dass Großbritannien keinerlei Informationen über den Verbleib der Haustiere des ehemaligen Doppelagenten geliefert habe.

  • "Wo sind die Tiere, in welchem Zustand sind sie? Warum schweigt die britische Seite darüber?", fragte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa. "Wenn Giftstoffe benutzt wurden, dann müssen die Lebewesen gelitten haben", sorgte sich Sacharowa weiter.

  • Eine Nichte der Skripals hatte zuvor in russischen Medien berichtet, ihr Onkel habe Haustiere in seinem Haus in Großbritannien gehalten - Katzen und Meerschweinchen. Sie wies die Vermutung zurück, dass Skripal und seine Tochter in seinem Haus im südenglischen Salisbury vergiftet worden sein könnten. Die Tiere wären sonst auch vergiftet worden.