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Der TagMutmaßlicher Online-Bankräuber soll Beute als Kryptogeld versteckt halten

10.11.2021, 13:38 Uhr

Die Generalstaatsanwaltschaft im bayerischen Bamberg hat vor dem Landgericht Ingolstadt einen 23-Jährigen angeklagt, der durch Hackerangriffe einen Millionenschaden verursacht haben soll. Mit den Angriffen habe er sich Zugang zu Onlinebankkonten verschafft, teilte die Behörde mit. Gegen zwei weitere mutmaßliche Täter, die ihn unterstützt haben sollen, werde noch ermittelt. Dem 23-Jährigen aus Essen werfen die Ermittler mehr als 170 Taten vor. Insgesamt sei zwischen Juli 2019 und Oktober 2020 ein Schaden von 1,4 Millionen Euro entstanden. Einen Teil des gestohlenen Gelds soll der 23-Jährige zur Verschleierung der Herkunft in Kryptowährungen umgewandelt haben. Wo sich der Rest befindet, werde noch ermittelt.

Quelle: ntv.de