Der TagNach Amoklauf an russischer Schule: Ärzte kämpfen um Überleben von Schülern
Zwei Tage nach dem Amoklauf an einer Schule in Russland kämpfen die Ärzte weiter um das Leben von fünf schwer verletzten Schülern. Der Zustand eines Kindes sei äußerst schlecht, sagte eine Sprecherin der Republik Tatarstan der Staatsagentur TASS zufolge in Kasan. "Alle sind aber stabil." Sie hätten entweder Schusswunden oder Knochenbrüche erlitten. Am Mittwoch waren neun Verletzte zur Behandlung in die Hauptstadt Moskau geflogen worden. Sie hätten den Transport gut verkraftet, sagte die Sprecherin. "Die Ärzte tun alles in ihrer Macht Stehende, um das Leben und die Gesundheit zu retten."
Bei dem Angriff waren am Dienstag neun Menschen getötet und 23 verletzt worden. Die meisten Opfer waren Schüler. Die Polizei hatte nach der Tat einen 19-Jährigen festgenommen, er wurde am Mittwochabend zu zwei Monaten Untersuchungshaft verurteilt und wegen Mordes angeklagt.