Der TagNach Bahnunglück in Spanien steigt Zahl der Todesopfer auf mindestens 40
Nach dem verheerenden Bahnunglück im Süden Spaniens ist die Zahl der Todesopfer nach Behördenangaben auf mindestens 40 gestiegen. 41 weitere Menschen würden derzeit im Krankenhaus behandelt werden, davon zwölf auf der Intensivstation, erklärten die Behörden der Region Andalusien am Montag. Die spanischen Behörden teilten mit, dass 43 Vermisstenmeldungen eingegangen seien. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez rief eine dreitägige Staatstrauer aus und kündigte Aufklärung an.
Den andalusischen Behörden zufolge werden auch vier Kinder derzeit im Krankenhaus behandelt. Andalusiens Regierungschef Juan Manuel Moreno sagte bei einer Pressekonferenz, in den kommenden 24 bis 48 Stunden "werden wir mit Sicherheit wissen, wieviele Todesfälle es bei diesem schrecklichen Unfall gab". Fünf der als vermisst gemeldeten Menschen konnten den spanischen Behörden zufolge bereits unter den Todesopfern identifiziert werden. Auch Deutsche sind unter den Opfern, wie es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß. "Leider müssen wir davon ausgehen, dass sich auch deutsche Staatsangehörige unter den Betroffenen befinden. Über die Anzahl gibt es derzeit noch keine verlässlichen Angaben." Man stehe mit den Behörden im engen Austausch, um Aufklärung zu betreiben.