Der TagNach Boeing-Absturz: Einsatzkräfte suchen nach Hinweisen zur Unglücksursache

Vor drei Tagen verschwand ein Flugzeug der indonesischen Billigairline Sriwijaya Air vom Radar. Die Boeing 737-500 war mit 62 Menschen an Bord vor Java ins Meer gestürzt. Die indonesischen Einsatzkräfte suchen an der Absturzstelle nach menschlichen Überresten, Trümmern und Hinweisen auf die Unglücksursache. Mehr als 3600 Menschen sind im Absturzgebiet im Einsatz. Neben Dutzenden Schiffen, Booten und Hubschraubern sei auch ein Schiff mit Sonartechnik zur Unterwasserortung entsandt worden, sagte der Einsatzleiter der Nationalen Such- und Rettungsagentur.
Nach Angaben des Leiters des Nationalen Komitees für Verkehrssicherheit, Soerijanto Tjahjono, war die Maschine beim Aufprall auf das Meer zerschellt. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass sie in der Luft explodiert sei. Fundstücke deuteten darauf hin, dass die Triebwerke zum Zeitpunkt des Aufpralls mit hoher Leistung gearbeitet hätten.
Taucher versuchen derweil weiter, den Flugschreiber aus der Javasee zu bergen. Ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge sollen bei der Suche helfen. Die Black Box war bereits am Sonntag geortet worden, liegt aber offenbar unter Trümmern begraben.