Der TagNach Musk-Übernahme: Twitter-Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs - auch Hochschwangere darunter
Büros gesperrt, Systemzugang blockiert - bei Twitter bangen Tausende Beschäftigte um ihren Job. Nach der Übernahme durch Milliardär Elon Musk stehen Massenentlassungen unmittelbar bevor. Der Social-Media-Konzern kündigte an, die Belegschaft bis Freitag, 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit per E-Mail zu informieren, wer gehen müsse und wer bleiben dürfe. Einige Mitarbeiter schrieben auf ihren Twitter-Accounts, ihre Zugänge zur IT seien schon blockiert - ein Zeichen, dass sie wohl ihren Job verlören. "Sieht so aus, als wäre ich arbeitslos. Ich bin gerade aus meinem dienstlichen Laptop ausgeloggt worden und von [dem Kurznachrichtendienst] Slack entfernt", schrieb ein Nutzer, der sich als ehemaliger leitender Community Manager bei Twitter beschreibt.
Auch eine hochschwangere Twitter-Mitarbeiterin sagte, wenige Stunden nach der Ankündigung sei der Zugang zu ihrem Arbeitslaptop deaktiviert worden. Die Frau, die im achten Monat schwanger ist und bereits ein neun Monate altes Kind hat, teilte ein Bild von sich auf Twitter: "Der letzte Donnerstag im SF [San Francisco] Büro war wirklich der letzte Tag, an dem Twitter noch Twitter war", schrieb sie dazu.
