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Der TagNach Suizid ihres Sohns: Eltern verklagen OpenAI

27.08.2025, 08:34 Uhr

In den USA verklagen Eltern den ChatGPT-Entwickler OpenAI. Sie werfen der Firma vor, ihr 16-jähriger Sohn habe durch den Chatbot Unterstützung beim Suizid erhalten. Gefundene Chatprotokolle sollen das belegen.

OpenAI kündigte nach Bekanntwerden der Klage strengere Schutzmaßnahmen an:

  • bessere Suizid-Prävention auch in langen Gesprächen

  • mögliche Kontaktaufnahme zu Vertrauenspersonen in Krisen

  • zusätzliche Sicherungen für Nutzer unter 18 Jahren

  • mehr Einblick für Eltern

Das Unternehmen sprach der Familie sein Mitgefühl aus und prüft die Klage.

Hilfe bei Depressionen

  • Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat auf ihrer Website verschiedene Adressen für Hilfe bei Depressionen zusammengestellt, unter anderem zu ersten Anlaufstellen. Sie rät: Bei einer Erkrankung oder beim Verdacht auf eine Depression sollte man unbedingt das Gespräch mit einem Arzt oder Psychotherapeuten suchen. In Notfällen, etwa bei Suizidgedanken, sollte man sich jedoch umgehend an eine psychiatrische Klinik wenden oder den Notruf 112 wählen. Auch der Sozialpsychiatrische Dienst leistet in der Regel wohnortnah Hilfe - für psychisch Erkrankte, aber auch für Angehörige. Das Info-Telefon Depression der Depressionshilfe erreicht man kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 - 33 44 533, zu folgenden Zeiten: Mo, Di, Do 13 bis 17 Uhr, Mi und Fr 8.30 bis 12.30 Uhr.
  • Auch auf der Website des Netzes psychische Gesundheit finden sich verschiedene Unterstützungsangebote, die man in Krisenzeiten in Anspruch nehmen kann.
  • Beim Bundesverband Burnout und Depression e. V. finden Betroffene und Angehörige Informationen zu Selbsthilfegruppen, Beratungsangebote und mehr zu den Themen Burnout und Depression

Quelle: ntv.de