Der TagNach Trump kritisiert auch Bush illegale Einwanderer
Nachdem sich Donald Trump beim Rennen um die Kandidatur für das Präsidentenamt in den USA mit fiesen Sprüchen bereits die Gunst vieler republikanischer Wähler sichern konnte, dachte sich Konkurrent Jeb Bush wohl: Das kann ich auch.
Auch der Präsidentschafts-Aspirant und Bruder des Ex-Präsideten George W. Bush macht nun mit Kritik an illegalen Einwanderern von sich reden.
Bei einem Besuch im Bundesstaat Texas wurde Jeb Bush gefragt, ob seine jüngsten Äußerungen über sogenannte "anchor babies" (Anker-Babys) nicht seine Wahlchancen bei Latino-Wählern minderten. Es handelt sich um einen abfälligen Begriff für Babys, die als Kind von Eltern ohne Aufenthaltsgenehmigung in den USA zur Welt kommen und damit automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten.
"Ich habe über den speziellen Fall von Betrug gesprochen, wenn es organisierte Versuche gibt - und offen gesagt, betrifft das mehr asiatische Leute, die in unser Land kommen, Babys auf diese organisierte Weise bekommen und dabei das großzügige Konzept einer Staatsbürgerschaft per Geburt ausnutzen", antwortete Bush auf die Frage.
Bush hatte vergangene Woche gefordert, stärker gegen das Phänomen der "anchor babies" vorzugehen.