Der TagNach dem Frost kommt der Sommer langsam zurück
Heute endet das erste Juli-Drittel und damit können wir schon mal eine kleine Zwischenbilanz des Julis in Sachen Sommerfeeling bisher ziehen. Während der Süden - gemessen am Durchschnitts-Juli - noch zu warm daher kam, war es Richtung Norden zu kalt oder deutlich zu kalt. Und auch heute geht es ziemlich unterkühlt los. Verbreitet mit Frühwerten zwischen 6 und 14 Grad. Zum Teil ist es sogar nochmals kälter: unter anderem in Haidmühle (Bayern), in Dill im Hunsrück (Rheinland-Pfalz) sowie in Nettersheim und Kalterherberg (beides Nordrhein-Westfalen) mit Werten knapp am Gefrierpunkt (gemessen in der Luft, also in zwei Metern Höhe) und stellenweise ist auch heute früh wieder Bodenfrost dabei.
Doch die kalte Luft ist jetzt einmal passé. Heute wird zumindest am Oberrhein die Sommermarke von 25 Grad ins Visier genommen. Im übrigen Land werden es meistens 20 bis 23 Grad. Frischer bleibt es lediglich an der Küste bei 18 Grad.
Dabei überwiegt zunächst einmal häufig die Sonne und nur im Osten sind gelegentliche Schauer unterwegs. Doch auch im Westen und Nordwesten werden die Wolken schon bald dichter und bringen nachmittags erste Tropfen mit. Dementsprechend verteilt sich ebenfalls der Sonnenschein: im Norden und Nordwesten werden es heute nur 3 bis 6 Sonnenstunden, im Südwesten können es hingegen bis zu 15 Stunden Sonne werden.
Die weiteren Aussichten: Hoch "Winnie" wird schwächer und damit schickt uns Tief "Quinctilius" vom Atlantik her seine Ausläufer. Das bedeutet, dass ab morgen von Westen her mit schwül-warmer Sommerluft teils kräftige Regengüsse und Gewitter aufkommen. Und bevor wir uns ab Sonntag wieder über beständigere Aussichten freuen können, bekommt zuvor erst einmal die Natur den ersehnten Regen. Das wird die größte Trockenheit zunächst einmal abmildern. Wobei nicht alle gleichermaßen viel Regen abkriegen dürften. Besonders östlich der Elbe halten sich die Niederschlagsprognosen in Grenzen. Ihr Björn Alexander
