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Der TagNeue Studie: 327 Menschen starben an DDR-Grenze

07.06.2017, 12:15 Uhr

An der einstigen deutsch-deutschen Grenze sind neuen Erkenntnissen zufolge insgesamt 327 Menschen aus Ost und West ums Leben gekommen.

  • Nach rund fünfjährigen Recherchen stellte der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin seine Ergebnisse vor. Damit sei die Aufarbeitung der Todesfälle an der innerdeutschen Grenze zwischen 1949 und 1989 abgeschlossen, erklärten die Wissenschaftler.

  • Das jüngste Opfer des DDR-Grenzregimes war demnach sechs Monate alt, das älteste 81 Jahre.