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Der TagNeuer europäischer Satellit soll Wettervorhersage verbessern

13.08.2025, 07:10 Uhr

Akkuratere Wettervorhersagen - das soll der neue europäische Wettersatellit Metop-SGA1 ermöglichen. Der Satellit hob in der Nacht (Dienstagabend Ortszeit) an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab. Sein Ziel ist eine Umlaufbahn in Erdnähe - etwa 830 Kilometer von unserem Planeten entfernt. Auftraggeber und Wettersatelliten-Betreiber Eumetsat sprach von einem "bemerkenswert aufregenden Moment". Der Flugkörper sei ein "Meisterwerk europäischer Technologie" - ein Teil davon stammt aus Süddeutschland. Wie die europäische Raumfahrtbehörde Esa mitteilte, verlief der Start erfolgreich.

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Der neue Satellit soll sowohl die sehr kurzfristige Wettervorhersage als auch die Vorhersage für bis zu zwölf Tage verbessern, wie es von der europäischen Raumfahrtbehörde Esa heißt. (Foto: picture alliance/dpa/ESA)

Metop-SGA1 ist der erste einer neuen Generation von Wettersatelliten. An Bord hat er sechs Instrumente - eines davon, METImage, wurde bei Airbus Defence and Space im Friedrichshafen am Bodensee gefertigt. Ein weiteres, Sentinel-5 zur detaillierten Messung der Zusammensetzung der Atmosphäre, stammt aus dem Airbus-Werk in Ottobrunn bei München. Laut Eumetsat soll der neue Satellit nicht nur mehr Daten liefern, sondern auch häufiger. Bei METImage verspricht man sich durch eine deutlich höhere Auflösung etwa sehr viel präzisere Informationen bei der Beobachtung von Wolken, Wasserdampf und Eisdecken. Die genaueren Daten zu Wolken sollen auch dabei helfen, Gewitterwolken zu erkennen.

Quelle: ntv.de