Der TagNordkorea steht vor neuer Hungersnot
Nordkorea erlebt nach Berichten von Staatsmedien die schlimmste Dürre in einem Jahrhundert. Die wichtigsten Reisanbaugebiete in den Provinzen Süd Hwanghae, Nord Hwanghae, Süd Pyongan und Süd Hamgyong seien von einer schweren Dürre betroffen. Dort gebe es "große Schäden", meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA.
Gut ein Drittel der Reisfelder sei ausgedörrt.
In den Provinzen Süd und Nord Hwanghae gebe es praktisch keinen Niederschlag.
"Der Pegel der Wasserspeicher ist auf dem Tiefstand, während Flüsse austrocknen."
Zuletzt hatte das südkoreanische Wiedervereinigungsministerium gewarnt, die Getreideproduktion im Norden könnte im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 20 Prozent sinken, wenn es bis Juli weiter so wenig regne.
Nordkorea wird immer wieder von Hungersnöten getroffen. Ende der 90er Jahre starben dabei Schätzungen zufolge Hunderttausende Nordkoreaner.