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Der TagOrban würde Flüchtlings-Stau "im Keim ersticken"

04.03.2016, 09:15 Uhr

Sein Motto lautet: "Es ist besser, separat zu handeln als gemeinsam untätig zu sein." Ministerpräsident Viktor Orban ist so etwas wie der Erfinder des nationalen Alleingangs in der EU - wenn es um Flüchtlinge geht. Nun legt er kurz vor dem Besuch von CSU-Chef Horst Seehofer in Budapest verbal nach:

  • Zustände wie derzeit an der mazedonisch-griechischen Grenze nahe dem Dorf Idomeni würde er "im Keim ersticken", sagte Orban.

  • Es sei ihm zudem "ein Rätsel", warum Athen überhaupt Flüchtlinge auf das griechische Festland bringe.

  • Ferner sei es "unlogisch", Russland dafür verantwortlich zu machen, dass Menschen aus Syrien vor Bombenangriffen fliehen.

Orbans Regierung bezeichnet die Mehrheit der Flüchtlinge als Wirtschaftsmigranten und deren überwiegend muslimische Religion als Gefahr.

Quelle: ntv.de