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Der Tag Panik an Asien-Börsen - Nikkei geht arg geschwächt ins Wochenende

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(Foto: AP)

Die asiatischen Anleger sind wegen der Coronakrise in Panik. Auch die massive Geldspritze der US-Notenbank Fed und die höheren Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank konnten die Stimmung an den Märkten nicht beruhigen. In Tokio ging der Nikkei 6,1 Prozent schwächer bei 17.431 Zählern aus dem Handel - im Tagesverlauf hatte er zeitweise bis zu 10 Prozent verloren. Auf Wochensicht gab der Nikkei 16 Prozent nach - das ist der stärkste Kursrutsch seit der Finanzkrise 2008. Der MSCI-Index für die asiatischen Märkte außerhalb Japans fiel auf den niedrigsten Stand seit 2017. Auch in China, wo sich die Coronavirus-Lage derzeit etwas entspannt, gaben die Kurse nach.

"Panik und Angst bestimmen den Handel", sagte ein Analyst: "Es ist eine der Situationen, in der es so viel Unsicherheit gibt, dass keiner so recht weiß, was er machen soll ... Viele entscheiden sich für Flucht, wenn die Alternativen Angriff oder Flucht sind." Wolfram Neidhard

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Quelle: ntv.de