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Der TagPhilipp Plein muss 177.000 Euro an Ferrari zahlen - hat aber eine bessere Idee

05.06.2020, 21:48 Uhr

Seit einiger Zeit hat Designer Philipp Plein Stress mit dem Luxusauto-Hersteller Ferrari. Stein des Anstoßes waren einige Bilder für eine Mode-Kampagne, auf denen Plein mit leicht bekleideten Damen vor seinem Ferrari posierte. Nun wurde der Designer von einem Gericht zu einer Zahlung von 200.000 Dollar (rund 176.800 Euro) an Ferrari verdonnert. Plein will dieses Urteil aber nicht akzeptieren und macht einen Gegenvorschlag.

Plein veröffentlichte auf Instagram ein Schreiben, das sein Anwalt an Ferrari geschickt hat. Plein sei der Ansicht, dass es gerade in diesen "sehr tragischen" Zeiten völlig unangemessen sei, sich um einige "Bilder von einem Auto und Mode" zu streiten, heißt es im Brief. Deshalb unterbreite Plein den Vorschlag, die 200.000 Dollar im Namen von Ferrari an eine gemeinnützige Organisation zu spenden. Unter Pleins Vorschlägen ist unter anderem auch der "Gianna Floyd Fund", der für die hinterbliebene Tochter des verstorbenen US-Amerikaners George Floyd Geld sammelt. Im Gegenzug soll Ferrari alle Forderungen fallen lassen.

Am Ende verspricht der Designer: "Selbst wenn Ferrari meinen Vorschlag nicht annimmt, werde ich spenden, um zu helfen."