Der TagPolizei ermittelt gegen Schaulustige nach Unwetter in Paderborn
Einen "regelrechten Sensationstourismus" habe es nach dem Unwetter in Paderborn gegeben, moniert die Polizei. Deswegen seien "Dutzende Platzverweise" ausgesprochen worden. Nach eigenen Angaben hat sie Ermittlungen gegen Schaulustige aufgenommen. Am Sonntag - zwei Tage nach dem verheerenden Unwetter - gab es zahlreiche Hilferufe von Geschädigten sowie drei entsprechende Strafanzeigen.
Darüber hinaus seien in einem Fall Ermittlungen wegen des Verdachts einer Plünderung in einem Textilgeschäft und in einem weiteren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen worden. Am Montag dauerten die Arbeiten zur Beseitigung der Sturmschäden an. An vielen Stellen sperrten Beamte Straßen oder Gefahrenstellen ab. Immer noch gebe es lebensgefährliche Bereiche. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte derweil vor neuen Gewittern, Windböen und möglichen Unwetter-Gefahren im Kreis Paderborn.