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Der TagPolizei weitet Anschuldigungen gegen Mette-Marits Sohn aus

23.08.2024, 17:14 Uhr

Nach den Gewaltvorwürfen gegen den norwegischen Kronprinzessinnensohn Marius Borg Høiby hat die Polizei weitere Anschuldigungen gegen den 27-Jährigen erhoben. Dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit werden nun auch Drohungen in einem Telefonat mit der Frau vorgeworfen, gegen die er Anfang August zu Gewalt gegriffen haben soll, wie die Polizei in einem Update zu dem Fall mitteilte. Høiby hatte vergangene Woche in einem schriftlichen Kommentar eingeräumt, unter Alkohol- und Kokaineinfluss gegenüber seiner Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben.

Sein Anwalt Øyvind Bratlien sagte der Zeitung "Aftenposten", dass Høiby noch nicht Stellung zu den neuen Anschuldigungen bezogen habe. Er soll in der kommenden Woche von der Polizei verhört werden. Ihm werden somit nun Körperverletzung, Sachbeschädigung und Drohungen vorgeworfen. Darüber hinaus berichtete die Polizei davon, dass er auch wegen des Diebstahls eines Motorrollers angezeigt worden ist. Høiby ist Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung. Er gehört zur Königsfamilie, ist aber kein offizielles Mitglied des Königshauses. Am 4. August war er in Oslo wegen des Vorwurfs der Körperverletzung und der Sachbeschädigung festgenommen und am Tag darauf wieder freigelassen worden.

Quelle: ntv.de