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Der TagRätsel um einst geheimes Sowjet-Bergunglück wohl gelöst

11.07.2020, 18:56 Uhr

Gut 60 Jahre ist es her, dass im Ural mehrere russische Skiwanderer am Djatlow-Pass auf mysteriöse Weise ums Leben kamen. Die Ingenieure und Studenten waren in Schlafkleidung in einem nahe gelegenen Wald gefunden worden, einige Leichen wiesen Verletzungen auf. In früheren Mitteilungen der Behörden hieß es, dass Haut und Haare einiger Toten grau gewesen seien. An ihrer Kleidung sei Radioaktivität gemessen worden. Seitdem wurde eifrig spekuliert, zumal der Fall zu Sowjet-Zeiten geheimgehalten worden war. Von Außerirdischen, einem geheimen Raketentest oder auch einem Ritualmord war die Rede. Das wurde der zuständigen Staatsanwaltschaft dann doch ein wenig zu bunt, sodass sie den Fall neu aufrollte. 70 Theorien seien sie nachgegangen, hieß es nun. Nun legen Ermittler neue Erklärungen für das Unglück vor. Und was war es nun? Den neuen Erkenntnissen zufolge ist ein Lawinenabgang am wahrscheinlichsten. Dafür seien die Verletzungen charakteristisch.