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Der Tag Rassismusvorwürfe: BBC entfernt "Little Britain" aus Mediathek

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Nicht alle finden "Little Britain" lustig.

(Foto: imago images/Everett Collection)

Die BBC hat die Comedy-Serie "Little Britain" wegen Rassismusvorwürfen aus ihrer Mediathek entfernt. "Die Zeiten haben sich geändert", hieß es zur Begründung in einer Mitteilung der Rundfunkanstalt.

  • Vor allem einige Sketche gerieten in die Kritik, weil die weißen Darsteller immer wieder auch in die Rolle schwarzer und asiatischer Charakter geschlüpft waren.  Das, so die Kritiker, erinnere an die vor allem in den USA übliche Praxis des Blackfacing, bei der Weiße als dümmlich dargestellte Schwarze mimten.
  • Auch Netflix und der Streamingdienst BritBox entfernten die Sketch-Show aus ihrem Angebot in Großbritannien, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete.
  • "Litte Britain" spielte stets mit Klischees und war erstmals 2003 im britischen Fernsehen zu sehen.

Zuvor hatte die Streamingplattform HBO Max wegen der Anti-Rassismus-Proteste den Filmklassiker "Vom Winde verweht" aus seinem Programm genommen.

Quelle: ntv.de