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Der TagRazzia bei rechtsextremer Kameradschaft in Dresden

26.06.2018, 10:40 Uhr
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Die Neonazigruppe steht seit Längerem im Visier der Justiz. Hier führen Polizisten nach einer Razzia bei der Kameradschaft im Jahr 2016 einen Mann zum Gericht. (Foto: dpa)

Seit drei Jahren bereits laufen Ermittlungen gegen die Freie Kameradschaft Dresden. Nun sind in der sächsischen Landeshauptstadt Wohnungen von mutmaßlichen Mitgliedern der Neonazigruppe durchsucht worden.

  • Den zehn Beschuldigten im Alter zwischen 24 und 47 Jahren wird Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

  • Sie sollen an Straftaten der Freien Kameradschaft Dresden gegen Flüchtlinge, politische Gegner und Polizisten beteiligt gewesen sein.

  • Es geht unter anderem um die ausländerfeindlichen Ausschreitungen im sächsischen Heidenau im Sommer 2015.

  • Die Razzia diente zur Sicherung weiterer Beweismittel im Verfahren.