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Der TagRechtsextreme Demo stellt Messerattacke mit Kunstblut nach - "Kein strafrechtlicher Tatbestand"

19.09.2021, 15:56 Uhr

Knapp drei Monate nach der Messerattacke eines Migranten mit drei toten Frauen in Würzburg hat eine Demonstration der rechtsextremen Splitterpartei "III. Weg" für Unruhe gesorgt. Die rund 20 Teilnehmer hatten am Samstag am Tatort am Barbarossaplatz mit drei Strohpuppen, beschmiert mit Kunstblut, gegen eine "Asylflut" demonstriert.

Für Empörung sorgte in den sozialen Netzwerken auch, dass auf Fotos zu sehen war, dass offenbar direkt über den mit Kunstblut beschmierten Strohpuppen ein Schild mit Bildern der drei Kanzlerkandidaten stand. Einem Bericht des Bayerischen Rundfunks zufolge stand darunter der Schriftzug "Schön bunt hier". Man habe die Aktionen geprüft, sagte ein Polizeisprecher. Auch die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet gewesen. Aber: "Ein strafrechtlicher Tatbestand ist nicht erfüllt."

Quelle: ntv.de