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Der TagRohingya: UNO spricht von "ethnischer Säuberung"

11.09.2017, 10:33 Uhr
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Viele Rohingya fliehen vor der Gewalt ins benachbarte Bangladesch. (Foto: AP)

Die UNO äußert sich zu den Armeeangriffen auf die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar:

  • Sie kritisiert sie als mutmaßliche "ethnische Säuberung".

  • Da die Regierung Menschenrechtsbeobachtern den Zugang verweigere, sei kein umfassendes Bild der Lage möglich, sagt UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad Al Hussein vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf.

  • Allen Erkenntnissen nach sei die Situation aber ein "Musterbeispiel für ethnische Säuberung".

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Übrigens kritisiert auch der Dalai Lama die Gewalt im buddhistischen Myanmar gegen die Rohingya. "Die Menschen, die Muslime schikanieren, sollten an Buddha denken", sagt das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus im indischen Dharamsala. "In einer solchen Situation hätte Buddha definitiv diesen armen Muslimen geholfen."