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Der Tag "Rote Flora"-Anwalt rudert zurück

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Andreas Beuth

(Foto: imago/ZUMA Press)

Als am Samstag in Hamburg die Barrikaden brannten und sich Linksextreme mit Polizisten eine Straßenschlacht leisteten, kommentierte der Anwalt des linksautonomen Zentrums "Rote Flora", Andreas Beuth, die Ereignisse so: "Wir als Autonome und ich als Sprecher der Autonomen haben gewisse Sympathien für solche Aktionen, aber bitte doch nicht im eigenen Viertel, wo wir wohnen. Also warum nicht irgendwie in Pöseldorf oder Blankenese?"

  • Inzwischen sind ihm seine Äußerungen offenbar nicht mehr so lieb. In einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" sagte er: "Solche Aktionen sind sinnentleerte Gewalt und haben eine Linie überschritten".
  • Er habe sich missverständlich ausgedrückt, sagte er nun. "Ich meinte damit, dass ich Sympathien für friedliche Aktionen in solchen Vierteln hege." Auch geringere Sachbeschädigungen könnten Ausdruck zivilen Ungehorsams sein. "Aber die Randalen haben jeden legitimen Rahmen überschritten."

 

Quelle: n-tv.de