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Der TagRund 7000 Jahre altes Gletschereis in der Schweiz geschmolzen

03.09.2022, 08:31 Uhr

Aus der Schweiz erreichen uns dramatische Berichte: Der Eisverlust an kleineren Schweizer Gletschern war in diesem Sommer extrem. "Was wir sehen, war stärker als alles, was wir bislang für möglich gehalten haben", sagte der Glaziologe Matthias Huss. Am Corvatsch-Gletscher in der Südostschweiz seien Eisschichten geschmolzen, die dort teils seit rund 7000 Jahren lagen, sagte der Leiter des Schweizer Gletschermessnetzes Glamos an der ETH Zürich.

Mit dem Schmelzen des Eises habe sich auch die Landschaft dramatisch verändert, sagte Huss. "Das vorher schon dünne Eis verschwindet an vielen Stellen." Am Corvatsch sei ein Eisgrat mit dem Jahrtausende alten Eis fast ganz verschwunden. "Vom Eis ist da nur noch ein kleiner Rest sichtbar", sagte Huss.

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Graubünden ist ein bekanntes Wintersportziel vor spektakulärer Alpenkulisse. (Foto: picture alliance / blickwinkel/P. Frischknecht)

Auch aus Österreich gibt es dramatische Meldungen. So schmilzt ein seit Jahrzehnten unter genauer wissenschaftlicher Beobachtung stehender Gletscher in Tirol so schnell wie nie. Laut Daten der Universität Innsbruck hat der Hintereisferner im Ötztal in diesem Jahr fünf Prozent seines Gesamtvolumens verloren.

Quelle: ntv.de