Der TagSchiff unter russischer Flagge: Nord Stream AG prüft Lecks jetzt selbst
Sie wollen der Sache selbst auf den Grund gehen: Die Nord Stream AG startet eine eigene Untersuchung der Gaspipeline-Lecks in der Ostsee. Ein "speziell ausgerüstetes Schiff" sei am Schadensort in der schwedischen Wirtschaftszone eingetroffen, teilte das Konsortium, das mehrheitlich im Besitz des russischen Konzerns Gazprom ist, mit. Nach Angaben der schwedischen Marine fuhr das Schiff unter russischer Flagge. Die Eigentümer von Nord Stream 1 hätten die schwedischen Behörden vor einigen Wochen über ihr Vorhaben informiert, sagte Jimmie Adamsson, Sprecher der schwedischen Marine. Für den Einsatz in der schwedischen Wirtschaftszone sei keine Genehmigung der schwedischen Behörden nötig. Die Untersuchung der Lecks werde schätzungsweise drei bis fünf Tage dauern, teilte die Nord Stream AG mit. Das Konsortium warte zudem auf eine Genehmigung der dänischen Behörden für eine Inspektion der in der dänischen Wirtschaftszone liegenden Lecks.