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Der TagSchlechte Nachrichten rauben einem Geschlecht eher Schlaf

17.11.2022, 09:02 Uhr

Wenn Frauen schlechte Nachrichten lesen, stört das ihren Schlaf eher als den der Männer. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut OnePoll bundesweit 4000 Erwachsene befragte. "Bei beunruhigenden Nachrichten zum Weltgeschehen" schlafen demnach 26 Prozent der Frauen "besonders schlecht", während dies bei den Männern nur 17 Prozent sagen.

Der Umfrage zufolge wünschen sich insgesamt 43 Prozent der Frauen einen besseren Schlaf, während bei den Männern nur 25 Prozent mit der eigenen Nachtruhe unzufrieden sind. Frauen fühlen sich demnach auch deutlich öfter nach schlechtem Schlaf weniger leistungsfähig, unkonzentriert oder morgens nicht erholt. Sie geben zudem häufiger als Männer an, nachts mehrfach aufzuwachen oder Alpträume zu haben. Ob das wirklich so ist oder am nach wie vor oft vorhandenen männlichen Geschlechtsrollenbild liegt, nach dem Männer bei Gesundheitsthemen nicht schwach wirken wollen, bleibt unklar.

Quelle: ntv.de