Der TagSchussvorfälle in zwei US-Städten - beide Schützen tot
Gleich zwei Vorfälle mit Schusswaffen erschüttern die USA. Im Bundesstaat Virginia schoss ein Bewaffneter auf Menschen in der Constant Hall der Old Dominion University in Norfolk. Er verletzte zwei Menschen, berichtet der Sender WSLS. Der Täter sei "inzwischen tot", wie es heißt. Die Hochschule teilt auf Instagram mit, dass der Schütze "neutralisiert" wurde, also von Polizisten getötet.
Der Unterricht an der Hochschule falle am heutigen Donnerstag und morgigen Freitag aus. Man solle den Bereich um die Bildungseinrichtung weiträumig meiden. Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden laufen, erklärt die Old Dominion University.
Fast zeitgleich kam es im US-Bundesstaat Michigan vor einer Synagoge zu einem mutmaßlichen Anschlag. Ein Mann, der von Behörden als Schütze beschrieben wird, fuhr mit seinem Wagen in West Bloomfield Township in eine Besuchergruppe vor einer Synagoge. Anschließend sei er geflohen. FBI-Direktor Kash Patel schreibt auf X, Ermittler seien vor Ort und reagierten auf die "offenbar erfolgte Fahrzeugattacke und den bewaffneten Vorfall vor der Synagoge Temple Israel". Den Angaben nach wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Ob tatsächlich Schüsse gefallen sind, ist derzeit unklar.
Polizei, FBI und ATF (Amt für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe) sind mit einem Großaufgebot im Einsatz. US-Staatsanwältin Pam Bondi rief auf X zu Gebeten auf. NBC News meldet unter Berufung auf hochrangige Beamte, dass der Schütze tot sei. Die Schulen in West Bloomfield Township bleiben heute geschlossen.