Der TagSchwarzenegger zeigt Trump Nazi-Distanzierung
Dass US-Präsident Trump darauf beharrte, dass es unter den Neonazis beim Aufmarsch in Charlottesville auch Nicht-Nazis gab und dass manche ihrer Anliegen berechtigt seien - schlicht, Neonazis und Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte - hat auch viele Republikaner sprachlos gemacht. Einer von ihnen, der einstige Gouverneur von Kalifornien, hat die Sprache nun wiedergefunden. Arnold Schwarzenegger wendet sich mit einem Facebook-Video an den Präsidenten, mit dem er seit längerem eine Fehde pflegt. Darin macht er ihm vor, wie man sich von Nazis richtig distanziert. Im Land, das Hitlers Armeen besiegt habe, gebe es keinen Platz für sie, sagt er beispielsweise. Und erzählt, dass er als junger Mann in Österreich viele Nazis kannte, die gebrochene Männer waren, die in Schande und Schuld gelebt hätten. Etwaige Nicht-Nazis unter den Demonstranten forderte er auf, dann auch nicht Nazi-Flaggen und Hitler-Grüßen zu folgen. Der Hass sei wie Krebs, den es auszumerzen gelte. "Lasst uns den Hass terminieren", sagt der Film-Terminator zum Schluss.