Besatzung per Fallschirm gerettetSechster Tupolew-Bomber in sechs Wochen abgestürzt
Nach einem kompletten Triebwerksversagen ist ein russischer Langstreckenbomber vom Typ Tupolew Tu-95MS bei Chabarowsk nahe der chinesischen Grenze abgestürzt. Die Turboprop-Maschine habe keine Munition an Bord gehabt, die etwa siebenköpfige Besatzung habe sich per Fallschirm retten können, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Das mehr als 20 Jahre alte Flugzeug zerschellte demnach rund 8000 Kilometer östlich von Moskau auf unbewohntem Gebiet und zerstörte bei der Explosion ein Waldstück.
Es war der sechste Absturz einer russischen Militärmaschine seit Anfang Juni. Experten fordern seit Langem, ältere Technik in der russischen Armee auszumustern.
Ersten Erkenntnissen nach sorgte ein Defekt in der Treibstoffleitung für das Aussetzen der Triebwerke.