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Der TagSein Bot erstellte Kinderpornos auf X: Musk bleibt Prozess in Paris fern

20.04.2026, 19:14 Uhr

Grok ist ja schon das eine oder andere Mal etwas "eskaliert", aber die Empörung über einen Fail war besonders groß: Der KI-Chatbot von US-Milliardär Elon Musk erstellte pornografische Aufnahmen von Menschen - auch von Kindern. Musk wurde deshalb vor Gericht nach Paris vorgeladen, um Fragen zu den kinderpornografischen Plattformen auf seiner Plattform X beantworten. Doch der Tech-Milliardär blieb dem freiwilligen Termin fern. Die französische Staatsanwaltschaft teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, sie habe "die Abwesenheit der ersten vorgeladenen Personen zur Kenntnis genommen", ohne Musks Namen zu nennen. Die "Anwesenheit oder Abwesenheit" der Geladenen sei "kein Hindernis für die Fortsetzung der Ermittlungen", erklärte die Staatsanwaltschaft. Neben Musk war auch die ehemalige X-Chefin Linda Yaccarino zu einer freiwilligen Anhörung vorgeladen. Sie war im vergangenen Juli nach zwei Jahren an der Spitze des Unternehmens als CEO zurückgetreten.

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Elon Musk (Foto: Matt Rourke/AP/dpa)

Die Funktion ist kurz nach Bekanntwerden eingeschränkt worden - sie ist jetzt nur noch Premium-Abonnenten vorbehalten, also nicht ganz abgeschaltet worden. Die polizeilichen Ermittlungen in Frankreich umfassen nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter anderem Vorwürfe der Beihilfe zum Besitz kinderpornographischer Darstellungen, der Verletzung des Rechts am eigenen Bild, der Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Datendiebstahls.

Quelle: ntv.de