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Der TagSexarbeiter demonstrieren mit Sexpuppen gegen Corona-Auflagen

03.07.2020, 12:46 Uhr
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Eine klare Aussage an den Staat. (Foto: imago images/Jochen Eckel)

Noch immer ist Prostitution in Deutschland verboten. In so manchem Nachbarland haben Bordelle dagegen schon wieder geöffnet. Die Sexarbeiterbranche geht deswegen jetzt mit Plakaten und Sexpuppen auf die Straße. Die Branche werde in die Illegalität getrieben, hieß es auf Transparenten und brauche finanzielle Unterstützung. Dass es keine Lockerungen gebe, sei sowohl für den Berufsverband der Sexarbeiter als auch für Bordellbetreiber unverständlich, hieß es in einer Erklärung. Denn andere Branchen mit körpernahen Dienstleistungen wie Massagesalons, Tantra-Institute, Tattooläden oder Saunen dürften wieder öffnen. Auch für Sexarbeit seien in Zusammenarbeit mit Gesundheitsämtern bereits Hygienekonzepte erarbeitet worden. Nachbarländer wie Österreich oder die Niederlande haben Sexarbeit inzwischen wieder erlaubt - allerdings nur mit Maske. In Deutschland prüfen einzelne Bundesländer bereits Möglichkeiten für Lockerungen - darunter Thüringen.

Quelle: ntv.de