Der TagSieben Menschen in überfluteter Höhle gefangen

Sieben Männer sind seit Tagen in einer Höhle in Laos gefangen. Insgesamt zehn Arbeiter wollten laut Behördenangaben dort nach Gold graben, als heftige Regenfälle die Ein -und Ausgänge fluteten. Teile der Höhle sollen eingestürzt sein. Drei Arbeiter hätten es noch nach draußen geschafft, die anderen seien eingeschlossen worden, berichten örtliche Medien. Ob sie noch leben, ist unklar. Möglicherweise könnten sich die Arbeiter in eine große Kammer gerettet haben, die mehr als 100 Meter vom Eingang entfernt liegt, berichtet der Sender Thai PBS World.
Um die Eingeschlossenen zu retten, sind Spezialisten aus Thailand und anderen Ländern angereist. Der Einsatz sei äußerst schwierig, sagen sie. Der Zugang zur Höhle führe durch einen nur rund 60 Zentimeter breiten Tunnel, durch den Einsatzkräfte etwa 100 Meter kriechen müssten, um den eigentlichen Schacht zu erreichen, zitiert der thailändische Sender Channel 7 beteiligte Einsatzkräfte. Steigende Wassermassen verhinderten bislang jedoch ein weiteres Vordringen. Seit Tagen pumpen die Helfer Wasser aus der Höhle, während es weiter regnet. Sorgen bereiten ihnen auch niedrige Sauerstoffwerte in der Höhle. Mehr dazu hier.