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Der TagSinn: Hilfe auch nach Grexit nötig
16.06.2015, 16:19 Uhr
Griechenland würde selbst bei einem Austritt aus der Eurozone noch jahrelange Hilfen brauchen. Denn bis die Effekte einer eigenen Währung zu "neuen Arbeitsplätzen führt, werden ein bis zwei Jahre vergehen", sagt der Ökonom Hans-Werner Sinn zu n-tv.de.
Und deshalb müsse die Staatengemeinschaft Griechenland weiter helfen - und etwa "den Import von sensiblen Gütern wie Medikamenten oder Energie mitfinanzieren". Unter dem Strich werde eine eigene Währung "die griechische Gesellschaft stabilisieren". Im Euro aber könne Griechenland seine Schulden nicht bezahlen, "denn es ist nicht wettbewerbsfähig".
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