Der TagSki-Ort St. Anton: Touristen kommen als "Arbeitssuchende"
Im international bekannten Wintersportort St. Anton am Arlberg in den Tiroler Alpen läuft der Skitourismus trotz Corona-Lockdown offenbar weiter.
Der Bürgermeister der Gemeinde kritisiert die Anreise meist junger Menschen als angebliche Arbeitskräfte. "Die kommen unter dem Deckmantel der Arbeitssuche", sagte Bürgermeister Helmut Mall auch mit dem Blick auf Vermieter, die ihr Quartier zur Verfügung stellten. Insgesamt geht Mall von mehr als 100 Angereisten aus, die nicht wirklich auf Jobsuche sind.
Viele von denen, die trotz der verpflichtenden Corona-Quarantäne aus Deutschland, Dänemark, Schweden und anderen europäischen Ländern anreisten, seien später auf den Skipisten anzutreffen. Dort bildeten sie teils größere Gruppen. "Das wollen wir nicht", so der Bürgermeister.