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Der TagSo lässt sich das Krebsrisiko erheblich senken

03.01.2025, 08:33 Uhr

Falls Sie noch zusätzliche Motivation für Ihre Neujahrsvorsätze benötigen, lege ich Ihnen diese Studie ans Herz. Die American Cancer Society listet darin Risikofaktoren für Krebsleiden auf: Zigaretten, Übergewicht, Alkohol, zu wenig Sport, Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse sowie zu wenig Ballaststoffe und Kalzium. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass bei US-amerikanischen Erwachsenen ab 30 Jahren etwa 40 Prozent der Krebserkrankungen auf beeinflussbare Risikofaktoren zurückzuführen sind. Dazu gehören neben dem ungesunden Lebenswandel mit Zigaretten und dem falschen Essen noch weitere Faktoren. Auch zu viel UV-Strahlung und sieben krebserregende Infektionen wurden mit als Risiko aufgenommen.

Die Ergebnisse seien auf Deutschland übertragbar, sagt Ute Mons, Leiterin der Abteilung Primäre Krebsprävention im Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. "Solche Daten sehen wir in fast allen Industrienationen fast spiegelbildlich." Die Prozentanteile seien zwar immer auf die Gesamtbevölkerung bezogen, so Mons. "Trotzdem kann man sagen: Wenn sich jemand individuell gesünder verhält, kann diese Person das eigene Krebsrisiko senken." Jemand, der raucht, habe ein 20-fach erhöhtes Lungenkrebsrisiko im Vergleich mit jemandem, der nicht raucht. Dabei sei es nie zu spät für einen gesünderen Lebenswandel. "Je früher man mit etwas aufhört, desto früher reduziert man sein Risiko", sagt Mons. Zur Wahrheit gehöre aber auch: "Selbst eine Person, die komplett gesund lebt, kann an Krebs erkranken. Da spielt immer ein gewisser Zufall eine Rolle. Doch das Risiko, dass im Körper was falsch läuft, steigt bei Personen, die ungesund leben."

Quelle: ntv.de