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Der TagSöder: "Es ist in der Tat sehr ernst"

05.09.2021, 09:24 Uhr

Die Umfragewerte der Union sehen nicht gut aus. Seit Wochen sinken sie in einem geradezu halsbrecherischen Tempo. Noch nie ist ein Unions-Kanzlerkandidat mit so schlechten Ergebnissen in die heiße Phase des Wahlkampfes gegangen. Während Armin Laschet, der Kanzlerkandidat der Union, mit Zukunftsteams und Angriffen auf seine Gegner versucht, Schwung in den Wahlkampf zu bringen, macht sich CSU-Chef Markus Söder Sorgen.

"Wir müssen noch deutlicher machen, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder einen Linksrutsch mit der Linkspartei oder mit einer Ampel. Denn auch die Ampel mit der FDP ist ein verdünnter Linksrutsch", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Welt am Sonntag". Die FDP werde als kleinster Partner in einem solchen Bündnis linke Politik nicht verhindern können.

Am Ende von Rot-Grün sei Deutschland schon einmal mit fünf Millionen Arbeitslosen fast bankrott gewesen. "Ein Linksrutsch führt immer in die Arbeitslosigkeit und Verschuldung." Zur Lage wenige Wochen vor der Wahl sagte Söder: "Es ist aber in der Tat sehr ernst, und es wird knapp." Und weiter: "Sollte die Union nicht in der Regierung sein, kommen schwerste Zeiten auf die Partei zu."

Quelle: ntv.de